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Rantum

Warum Rantum?

Über 20 Jahre lang hatten wir eine Ferien-Wohnung im Süden Westerlands, schön gelegen am Ende einer Sackgasse mit unverbaubarem Blick über die Marschwiesen auf die Tinnumburg. Als wir sie Ende 2011 verkauften, reagierten Freunde entsetzt: Die Wohnung sei doch so schön und in Westerland auch viel mehr los als in Rantum… Sie haben seit Jahrzehnten Urlaub in Westerland gemacht und kannten Rantum nur vom Durchfahren...Sie haben viel versäumt, wie sie nach einem Besuch unseres Hauses und langen Spaziergängen in Rantum einräumten. Denn Rantum ist eine echte Perle, klein aber fein und vor allem unglaublich schön und romantisch. Die Faszination ergibt sich aus der Lage: auf hohen Dünen an der schmalsten Stelle der Insel Sylt, zwischen dem offenen Meer im Westen und dem Wattenmeer mit seinen Salzwiesen im Osten gelegen. Von einem zum anderen Meer ist es nur etwa ein halber Kilometer, man braucht kein Auto um zum Badestrand zu kommen. Herrliche Spazierwege führen durch die Dünen. Was viele nicht wissen: Lange Zeit waren die Dünen, die das Gesicht Rantums bis heute prägen, für die Bewohner ein Fluch: Immer wieder mussten sie vor dem mit dem Westwind nach Osten wandernden Dünen ihre Häuser abbrechen und weiter östlich neu errichten. Ein „flüchtendes Dorf“. Die letzten Häuser dieser Zeit sind die weißen Friesenhäuser von Rantum Inge am Wattenmeer, die bis weit ins 20. Jahrhundert hinein die einzigen Häuser Rantums waren. Ganz in der Nähe von Rantum Inge, derzeit unbewohnt, liegt auch unser Haus „Wattenmeer“.Heute stehen auf den mit Wäldern aus wilden Sylter Rosen bewachsenen Dünen millionenschwere Anwesen unter Reet und nicht mehr weiß gestrichen, sondern dunkelrot verklinkert, wie es derzeit auf Sylt Mode ist. Hier haben sich viele Prominente angesiedelt, die ihren Reichtum allerdings nicht so aufdringlich präsentieren wollen wie in Kampen mit seiner „Whisky-Meile“, und die den immer noch dörflichen und persönlichen Charakter Rantums schätzen. Er zeigt sich an Kleinigkeiten: Wenn wir zum Beispiel abends mit unserem Jack Russel „Lennox“ durch den Ort zur „Strandmuschel“ spazieren, passiert es immer wieder, dass wir von fremden Personen freundlich angesprochen und gegrüßt werden. Das haben wir im trubeligen und anonymeren Westerland nie erlebt. Dafür, dass wir uns auf Anhieb in das „Haus Wattenmeer“ verliebt und es ohne großes Nachdenken Ende 2011 gekauft haben, gibt es nur einen Grund: Die Lage, die Lage, die Lage. Als wir es besichtigten und mit dem Verkäufer über den Preis verhandelten, mussten wir ständig (was ein taktischer Fehler war!!!) fasziniert aufs kupfern glänzende Wattenmeer schauen, über das gerade riesige Schwärme von Wildgänsen kreisten. Bereut haben wir die enorme Investition und den Baustress nicht: Während der Sanierung waren wir oft im Haus und haben zur Entspannung den Blick auf das sich ständig in anderen Farben und in einem anderen Licht präsentierende Wattenmeer genossen. Als Pfingsten 2012 endlich der letzte Handwerker draußen und alles fertig war haben wir in der Abendsonne den ersten Spaziergang von Rantum Inge durch die Salzwiesen entlang dem Wattenmeer zum Rantumer Hafen unternommen: keine Menschenseele, völlige Stille, nur Vogelstimmen. Die über den Dünen untergehende Sonne tauchte das Wattenmeer in flammende Farben. Diesen Spaziergang entlang dem Wattenmeer und den Salzwiesen, die immer wieder überflutet werden und auf den sich eine vielfältige und teils seltene Pflanzenwelt findet, empfehlen wir unbedingt. Am Tag darauf haben wir bei Kaiserwetter eine Fahrradtour Richtung Süden unternommen (der breite Fahrrad- und Fußweg führt auf der früheren Trasse der Inselbahn direkt am Haus vorbei) und etwa 2 Kilometer hinter Rantum am Watt einen herrlichen Sandstrand entdeckt, vor Westwinden geschützt durch eine große Düne. Es war gerade Ebbe, man konnte weit ins Wattenmeer zu einer Sandbank laufen - ein wunderbares Erlebnis. Am nächsten Abend sind wir, nach einem Essen in der „Strandmuschel“, bei gerade untergehender Sonne oberhalb des Bade-Strandes auf den Dünenkamm entlang gewandert - das rauschende Meer unter und der unendlich weite, helle Himmel über uns...Hier kann man leben, hier kann man entspannen, hier kann man Kraft schöpfen. Michael Mara